Liebe Freundinnen und Freunde,
wir melden uns heute direkt aus unserem aktuellen Projekt in Angeles City auf den Philippinen.
Seit einer Woche erleben wir hier die Auswirkungen mehrerer Tropenstürme. Während die Steinhäuser weitgehend standhalten, sind viele einfache Holzbauten und Slumhütten beschädigt oder sogar zerstört worden. Die Behörden haben inzwischen Teile des Slums evakuiert und die betroffenen Menschen in Schulen und Turnhallen untergebracht.
Der Strom fiel aus, es war stockdunkel, und bei Windgeschwindigkeiten von bis zu 200 km/h herrschten Not und Chaos. Leider kam es auch zu Diebstählen – oder nennen wir es: verzweifelte Plünderungen.
Die größte Gefahr ging nicht nur vom Sturm selbst aus, sondern von Gegenständen, die wie Geschosse durch die Luft flogen.
Trotz der weiterhin starken Winde sind wir heute in die Slums gegangen, um erste Lebensmittelhilfen zu verteilen. Jede Spende hilft uns dabei, direkt und wirksam zu unterstützen – über unsere Homepage www.nothilfe.de ist das ganz unkompliziert möglich.
Agrarhilfe. Nachhaltige Hilfe zur Selbsthilfe. In den vergangenen Tagen haben wir unsere Projektfamilien besucht, einen Wasserbüffel gekauft und Saatgut beschafft. Damit haben wir ein Modellprojekt gestartet: Dort, wo eine kleine Hütte steht, die Menschen von der Landwirtschaft leben und etwas Platz ums Haus vorhanden ist, helfen wir gezielt mit einem Wasserbüffel (eine Kuh ist bereits vorhanden) und Saatgut, um die Selbstversorgung zu stärken. Diese Familien leben sehr abgelegen, haben kaum finanzielle Mittel und bewirtschaften kleine Felder, die oft nicht einmal für eine tägliche Mahlzeit ausreichen. Meist bauen sie Reis, Gurken, Kakao, Kartoffeln und ähnliche Feldfrüchte an.
Auch im Bereich Bildung gehen wir neue Wege:
Unsere Helferin Mariam Egadze aus Georgien wird künftig zweimal pro Woche Online-Sprachkurse für unsere Patenkinder in Angeles anbieten. Zudem möchten wir Mädchen im Projekt beim Studium unterstützen – denn Bildung ist hier ein kostbares Gut. Ein Studium oder eine Berufsausbildung kosten mindestens 70-80 Euro pro Monat, was für viele Familien unerschwinglich ist. Es gibt kein BAFÖG und keine Ausbildungsvergütung. So bleibt der Kreislauf der Armut bestehen. Die Förderung hängt davon ab, ob ein Mädchen mindestens 3 Patenschaften hat oder ob ausreichend Spenden eingehen. Dieses Thema werden wir auch auf unserer Homepage ausführlich vorstellen.
Die Armut hier auf den Philippinen ist tiefgreifend – und wir wissen: Nur durch Bildung und Hilfe zur Selbsthilfe können wir nachhaltige Veränderung bewirken.
Das war ein kurzer Zwischenbericht aus Angeles, wo wir derzeit von einem engagierten Helferteam aus Deutschland unterstützt werden.
Danke für euer Mitdenken, Mitfühlen und Mithelfen.
Herzlich,
Euer Team der Deutschen Humanitären Stiftung
Ps.: Sie können unser Agrarprojekt jetzt mit einer Spende unterstützen. Unser nächstes Helferteam wird im Januar vor Ort sein und die Weihnachtsspenden umsetzen. Hilfe zur Selbsthilfe. Hilfe für Reisbauern, damit sie sich und ihre Familien besser ernähren können. Direkter kann man nicht helfen.
Ps.: Sie können unser Agrarprojekt jetzt mit einer Spende unterstützen. Unser nächstes Helferteam wird im Januar vor Ort sein und die Weihnachtsspenden umsetzen. Hilfe zur Selbsthilfe. Hilfe für Reisbauern, damit sie sich und ihre Familien besser ernähren können. Direkter kann man nicht helfen.
