Liebe Patinnen und Paten, Spenderinnen und Spender, liebe Fördermitglieder,
das Jahr 2025 neigt sich dem Ende entgegen und Weihnachten steht vor der Tür.
Wir möchten die Gelegenheit nutzen, Ihnen von Herzen für Ihre Hilfe und Treue zu danken – gerade in Zeiten, in denen die wirtschaftliche Lage oft nicht einfach ist.
Dank Ihrer Unterstützung erhalten Kinder und ihre Familien Hilfe und Hoffnung, wo es sonst kaum eine Chance gibt, den Kreislauf von Elend und Armut zu durchbrechen.
Ihre Patenschaften und Spenden finanzieren regelmäßig Nahrungsmittel, Hygienematerial, Schulsachen, Nothilfematerialien und Medikamente. Sie helfen dort, wo keine Presse hinschaut und die Menschen keinen doppelten Boden haben.
Sie schenken Kindern Hoffnung und Zukunft, Sie machen Eltern glücklich.
Danke!
🌍 Unsere gemeinsame Hilfe im Detail:
Philippinen (Projektstart 2010):
Das Leben in den Slums ist oft mehr ein Leiden als ein Leben. Doch unser Projekt läuft sehr erfolgreich:
• Regelmäßige Hilfen mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln
• Schulhilfe nahezu perfekt organisiert
• Online Sprachkurse mit unserer Freundin Mariam Egadze (ehemals selbst Patenkind)
• Schachkurs, Gitarrengruppe, Bastelstunden und vieles mehr
• Das „Adventure Team“: ältere Projektkinder, die gemeinsam aktiv sind und helfen
Aktuell betreuen wir 80 Kinder, über 200 weitere warten auf Aufnahme. Jede neue Patenschaft bedeutet eine echte Chance auf Bildung und Zukunft.
Wir haben auf den Philippinen ein eigenes spendenbasierendes Agrarprojekt ins Leben gerufen (Start: September 2025).
Wir kaufen Wasserbüffel und Saatgut. Das schenken wir Famlien, die Platz ums Haus haben und Erfahrung als Farmer. Die meisten dieser Menschen haben kein Geld. Sie leben vom Garten. Durch die Wasserbüffel und das Saatgut können sie Reisfelder anlegen. Dies trägt dazu bei, dass die Leute sich und ihre Familien besser ernähren können. Wir achten darauf, dass wir nur Leute unterstützen, die gut mit den Tieren umgehen und wissen, wie man Tiere hält.
Nein, sie haben kein Geld für Brot und in der Regel haben sie nur Reis auf dem Tisch und das, was sie im Garten anpflanzen. Es gibt kleine Dörfer, mit 10-15 Häusern, da sind keine 100 Euro vorhanden, selbst wenn alle Familien zusammenlegen.
Wasserleitungen gibt es auch nicht. Wer Wasser will, geht mit dem Eimer 300-400 Meter und holt Wasser am Brunnen. WC, Dusche, eigene Zimmer und „sonstigen Luxus“ gibt es nicht. Man wohnt in einem Raum, mit 5 bis 10 Personen. Der Boden ist aus Lehm. Es gibt Löcher in den Wänden, aber keine Fenster.
Wir haben das Agrarprojekt bei Clarin angelegt, in der Nähe von Tubicon. Wir brauchen ungefähr
-500-800 Euro als Spende für einen guten trainierten Wasserbüffel (je nach Alter),
-rund 200 Euro für eine Holzhütte für das Tier und
-rund 150 Euro für ausreichend Saatgut.
Wir werden in diesen Tagen auf unserer Website eine Seite einfügen, wo man gezielt für dieses Agrarprojekt spenden kann. Da tragen wir dann regelmäßig die Höhe der eingehenden Spenden ein. Ist genug Geld da, kaufen wir wieder einen Wasserbüffel, Saatgut, bauen eine Hütte und veröffentlichen dies auf der Website.
Diese Agrarhilfen sind ideal, um das Leben der Kinder und Familien zu verbessern. Echte Hilfe zur Selbsthilfe.
Kenia (Projektstart 2024)
Auch hier ist die Armut in den Slums groß. Wir betreuen derzeit 14 Patenkinder.
Ein Jugendraum bietet Versorgung, Kurse und Hilfen – ähnlich wie auf den Philippinen. Doch wir brauchen dringend weitere Patinnen und Paten, Spenden, um mehr Kindern helfen zu können. Auch hier gibt es lange Wartelisten und eine Armut, die mit täglichem Hunger beginnt, wie man sie sich kaum vorstellen kann.
Mexiko (Projektstart 2001)
Die Einkommen sind in der Region Tonatico deutlich gestiegen, ebenso haben sich die Sozialleistungen des Staates verbessert. Unsere Hilfe wird immer weniger gebraucht. Deshalb empfehlen wir, Kinder auf den Philippinen oder in Kenia zu unterstützen. In Mexiko betreuen wir noch 23 Kinder von einst 142 Patenkindern. Das Projekt läuft aus, wird aber weiterhin zuverlässig begleitet und wenn jemand eine besondere Bindung nach Mexiko hat, vermitteln wir vorerst noch Patenkinder in Ausnahmefällen (via Homepage). Empfehlen darüber hinaus aber Kinder auf den Philippinen und in Kenia zu unterstützen.
Georgien (Projektstart 2008)
Hier betreuen wir aktuell noch 60 Patenkinder (von vormals 123), das Projekt wird auslaufen. Es wird nur noch in wenigen Ausnahmefällen neu Vermittlungen geben. Gründe sind, dass es immer mehr Arbeitsplätze im Land gibt und mittlerweile auch viele Georgier im Ausland arbeiten, Geld nachhause schicken, aber auch die staatliche Fürsorge (Sozialhilfe und soziale Maßnahmen) zunimmt und immer weniger Menschen auf unsere Hilfe angewiesen sind. In vielen anderen Ländern können wir mit der Hilfe deutlich mehr bewirken.
Ein zusätzlicher Grund, aber nicht der Hauptgrund, warum das Projekt nicht weiter aufgebaut wird, sind Hürden für westliche Hilfsorganisationen, die eine Arbeit im Land massiv erschweren. Durch die Konflikte zwischen den USA/EU und Russland baut die georgische Regierung immer mehr Hürden auf, die die Arbeit westlicher Hilfsorganisationen -auch wenn diese unpolitisch sind- behindern und unsere Helfer/innen müssen sich z.B. als „Agenten des Auslands“ registrieren lassen. Das ist nicht wirklich angenehm.
Mexiko und Georgien, ein Kommentar von unserem Vorstand:
Es ist ein gutes Zeichen, wenn unsere Hilfe in einer Region oder einem Land nach und nach weniger benötigt wird. Denn dadurch werden wertvolle Ressourcen frei für jene Orte, an denen Menschen Unterstützung noch viel dringender brauchen, um wieder auf die Beine zu kommen.
So können wir unsere Kräfte dort einsetzen, wo mit den vorhandenen Mitteln besonders viel erreicht werden kann.
Genau darin zeigt sich auch das Ziel der „Hilfe zur Selbsthilfe“: Dort, wo Menschen Arbeit und Einkommen finden und staatliche Strukturen so gewachsen sind, dass unsere Unterstützung nicht mehr erforderlich ist, haben wir gemeinsam einen wichtigen Schritt geschafft. Wir begleiten unser Projekt in Mexiko jetzt seit 25 Jahren und unser Projekt in Georgien seit 17 Jahren, beide Projekte sind am Auslaufen. Auf den Philippinen und in Kenia haben wir wahrscheinlich noch Jahrzehnte vor uns und hier ist jede Hilfe bitter nötig und von Herzen willkommen.
🙏 Unsere Bitte
Wenn Sie jemanden kennen – Freunde, Bekannte, Vereine oder Firmen – der eine Patenschaft übernehmen oder zu Weihnachten spenden möchte: Bitte denken Sie an unsere Kinder und ihre Familien auf den Philippinen und in Kenia.
Jede Unterstützung schenkt Hoffnung und Zukunft.
Unsere Projekte auf den Philippinen, in Kenia und Mexiko bereiten derzeit übrigens die Weihnachtsfeiern vor, Georgien wird seine Weihnachtsfeier nach dem orthodoxen Kalender im Januar durchführen.
Wir wünschen Ihnen gesegnete Feiertage und verbleiben mit herzlichem Dank,
Ihr
DHS-Team
PS: Die Patenpost ist beim Zollamt in Kaiserslautern eingetroffen. Wir holen sie diese Woche ab, übersetzen sie und senden sie an die Patinnen und Paten.
PSS: Falls Sie noch ein funktionsfähiges Smartphone haben oder einen Laptop (Notebook) und dieses spenden möchten, wir sammeln solche Geräte bis zum 12. Januar 2026 und leiten diese zu Projektkindern, die sie z.B. für die Schule oder das Studium nutzen können, weiter. Wichtig: Die Smartphones müssen funktionieren und die Akkus noch mindestens 50% Leistung haben. Die Laptops (Notebooks) dürfen maximal 2 Kg wiegen und das Display darf maximal 15 Zoll haben. Auch hier sollten die Akkus noch mindestens 50% Leistung besitzen. Windows 11 sollte installiert sein und die Geräte müssen mindestens 8 GB RAM haben. Falls Sie ein solches Gerät spenden können und möchten, schreiben Sie uns bitte formlos: post@dhs-kinderhilfe.de. Wir freuen uns über Ihre Nachricht.
